Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so stark an Bedeutung gewonnen wie das Händewaschen. Dr. med. Adrian Busen sagt uns, wie man diese Aufgabe richtig erledigt.

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so stark an Bedeutung gewonnen wie das Händewaschen. Dr. med. Adrian Busen sagt uns, wie man diese Aufgabe richtig erledigt.

Richtiges Händewaschen ist essentiell, wenn Sie sich und Ihre Familie vor Krankheiten schützen möchten. Dr. med. Adrian Busen, Facharzt für Allgemeinmedizin in Münster, erklärt, warum das so ist – und gibt wichtige Tipps dazu, wann und wie man sich die Hände waschen sollte.

Warum ist es wichtig, sich die Hände zu waschen?

Dafür gibt es laut Dr. Busen mehrere Gründe. „Zum einen soll sichtbarer Schmutz entfernt werden. Vor allem aber gilt es, unsichtbare Viren und Keime abzuwaschen. Diese wollen wir schließlich nicht durch die Welt tragen und damit unsere Gesundheit und die anderer Menschen gefährden,“ erklärt der Facharzt.

Wie oft sollte man sich die Hände waschen?

Der Mediziner rät dazu, sich fünf- bis sechsmal am Tag die Hände zu waschen. „Das gilt insbesondere nach jedem Gang zur Toilette, nach dem Husten oder Niesen, nach dem Kontakt mit kranken Menschen und generell als erstes, wenn wir nach Hause kommen. Also quasi gleich, nachdem wir den Schlüssel aus der Hand gelegt haben – der übrigens auch ab und an einmal gesäubert werden sollte,“ informiert Dr. Busen.

 Weitere Situationen, in denen Händewaschen wichtig ist:

  • vor, während und nach der Zubereitung von Speisen
  • vor dem Essen
  • vor und nach der Versorgung von Wunden
  • nach dem Schnäuzen
  • nach dem Umgang mit Tieren oder tierischen Abfällen
  • nach dem Berühren von Abfällen
  • nach dem Umgang mit Geld
  • nach der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • nach der Gartenarbeit

Wie wäscht man sich am besten die Hände?

Vor der Coronavirus-Pandemie haben sich Personen in der Regel etwa sechs Sekunden lang die Hände gewaschen. Das hat sich durch das Pandemiegeschehen geändert, da die Menschen sich der Bedeutung des Händewaschens stärker bewusst geworden sind.

„Als Faustregel gilt, dass man sich die Hände mindestens 20 Sekunden lang waschen sollte. Dabei kommt es vor allem auf die Gründlichkeit an. Also bitte die Hände nicht einfach nur kurz unter den Wasserhahn halten, sondern sorgfältig mit Seife einschäumen. Erst Handfläche an Handfläche, dann die Fingerzwischenräume. Und vor allem die Fingerkuppen und den Bereich unter den Nägeln nicht vergessen“, sagt der Facharzt. Ein Tipp: Wenn man während des Händewaschens zweimal das Lied "Happy Birthday" gesummt hat, kann man sichergehen, dass man lange genug gewaschen hat.

Wichtig ist auch, dass Sie nach dem Händewaschen nicht den Wasserhahn anfassen. Im Anschluss sollten Sie Ihre Hände mit einem sauberen Handtuch abtrocknen. Während der Grippesaison empfiehlt es sich, die Handtücher regelmäßig zu wechseln und zu waschen.

Warum ist es wichtig, den Wasserhahn nicht zu berühren?

"An unseren Händen sammeln sich täglich Bakterien. Beim Aufdrehen des Wasserhahns werden diese auf die Armatur übertragen und somit bei jeder weiteren Berührung auch wieder an die Hände abgegeben“, informiert Dr. Busen. "Berührungslose Wasserhähne sind eine gute Lösung für dieses Problem. Da für die Bedienung berührungsloser Armaturen kein direkter Kontakt nötig ist, gelangen auch weniger Keime auf die Haut. So bleiben die Hände länger sauber und hygienisch unbedenklich“.

Berührungslose Wasserhähne machen das Händewaschen hygienischer und sind längst nicht mehr nur für öffentliche Orte geeignet. Sie können eine solche Armatur auch bei sich zu Hause installieren, um sich und Ihre Familie vor Keimen zu schützen. Außerdem helfen berührungslose Armaturen beim Wassersparen, da sie während des 20-sekündigen Waschvorgangs automatisch aufhören zu laufen.

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Dr. Med. Adrian Busen ist Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Allgemeinmedizin.

Über Dr. Med. Adrian Busen

Dr. med. Adrian Busen praktiziert als hausärztlicher Internist und Allgemeinmediziner für Manuelle Medizin und Chirotherapie in der Praxis im Turm im westfälischen Münster. Der Themenkreis „Gesundheitsförderung und Prävention“ spielt dabei eine zentrale Rolle. Dr. Busen ist unter anderem Mitglied der atlasreflexTh.® Therapeutennetzwerks und des Fachverbandes DGEM/Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin.

 

 

 

 

 

 

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